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Zwischen Künstlicher Intelligenz und Klimaschutz: Ein besonderer Projekttag
Schüler*innen sammeln spannende Einblicke in Künstliche Intelligenz und Klimaschutz
Am 11. März 2026 nahmen 19 Schüler*innen des 10. Jahrgangs am „Tag der Bildung“ im Rahmen der Bielefelder Klimawoche teil. Die Veranstaltung bot den Jugendlichen eine besondere Gelegenheit, sich intensiv mit aktuellen Zukunftsthemen auseinanderzusetzen und neue Perspektiven kennenzulernen.
Im Audimax der Hochschule Bielefeld verfolgten sie aufmerksam mehrere Impulsvorträge internationaler Expertinnen und Experten. Im Mittelpunkt stand dabei der sinnvolle und reflektierte Einsatz von Künstlicher Intelligenz – sowohl im Schulalltag als auch im Klimaschutz und in gesellschaftlichen Projekten. Die Schüler*innen nutzten die Gelegenheit, gezielte Fragen zu stellen und mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen.
Im Anschluss konnten die Teilnehmenden aus insgesamt 19 Workshops wählen, die ein breites Spektrum an Themen abdeckten. So beschäftigten sich einige Gruppen damit, wie sich von KI generierte Inhalte von verlässlichen Informationen unterscheiden lassen, während andere Einblicke in innovative, KI-gestützte Klimaschutztechnologien erhielten. Kreativ wurde es in Workshops, in denen die Jugendlichen eigene Comics entwickelten, um sich auf anschauliche Weise mit den Chancen und Herausforderungen von KI auseinanderzusetzen.
Der abwechslungsreiche und erkenntnisreiche Tag fand seinen Abschluss in einer gemeinsamen Präsentationsrunde. Hier stellten die Gruppen ihre Ergebnisse vor und gaben einander Einblicke in die vielfältigen Workshop-Inhalte. Für die Schüler*innen war die Teilnahme an der Klimawoche nicht nur informativ, sondern auch inspirierend – ein gelungener Beitrag zur Vorbereitung auf die Herausforderungen einer zunehmend digitalisierten und nachhaltigkeitsorientierten Zukunft.
Parkgebühren für den guten Zweck
Zehntklässler*innen und Kollegium sammeln beim Spaßtag 291,90 Euro für die Tafel
Am letzten Schultag vor den Ferien wurde der Parkplatz an der Paul-Schneider-Straße kurzerhand zur Mautstation: Zum sogenannten Spaßtag sperrten die Zehntklässlerinnen den großen Parkplatz ab und baten Autofahrerinnen um eine kleine „Parkgebühr“.
Die Tarife waren durchaus erschwinglich. Meist reichten einige Cent, doch manche Autofahrer*innen zeigten sich großzügiger. Am Ende kamen so 231,81 Euro zusammen.
Damit war die Spendenaktion allerdings noch nicht beendet. Ein rosa Sparschwein machte auf Initiative von Torben Pohl während der Lehrer*innenkonferenz die Runde durch die Aula. Das Kollegium legte weitere 60,09 Euro dazu.
Die „Parkraumblockierer“ aus Jahrgang 10 und Pohl, Mitorganisator der jährlichen Weihnachtsspendenaktion zugunsten der Tafel Bad Salzuflen, waren sich schnell einig: Die insgesamt 291,90 Euro sollten ebenfalls der Tafel zugutekommen.
So wurde aus einer ungewöhnlichen Spaßtag-Aktion eine beachtliche Spende. Das gut gefüllte Sparschwein übergab Pohl am letzten Schultag an die Helfer*innen der Tafel in der Oerlinghauser Straße.
Ein schöner Abschluss des Schuljahres – und ein Beweis dafür, dass selbst eine spontane „Parkgebühr“ etwas Gutes bewirken kann.
Loopings, Lachen und Sommerhitze
Ein erlebnisreicher Abschlussausflug führte die Schülerinnen und Schüler in den Heide Park Soltau
Schon im Bus war die Stimmung bestens: Beim gemeinsamen Singen wurde schnell klar, dass dieser Tag etwas Besonderes werden würde. Am 25. Juni 2026 ging es für unseren Abschlussausflug in den Heide Park Soltau – und dort warteten nicht nur zahlreiche Achterbahnen, sondern auch Temperaturen von über 30 Grad.
Die Hitze machte das teilweise lange Anstehen vor den Attraktionen zwar anstrengend, sorgte aber gleichzeitig für eine willkommene Abkühlung. Bei spontanen Wasserschlachten konnten sich die Schülerinnen erfrischen. Besonders viel Spaß machte eine Wasserschlacht mit Schülerinnen anderer Schulen – für viele ein echtes Highlight.
Auch die Holzachterbahn Colossos durfte natürlich nicht fehlen. Beim Anblick der riesigen Konstruktion aus Holz kamen zunächst Zweifel auf: Wie stabil kann so eine Achterbahn eigentlich sein? Nach der Fahrt waren die Zweifel allerdings vergessen. Für viele war Colossos ganz klar die beste Achterbahn des Tages.
Neben den Fahrgeschäften stand vor allem das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt. Es wurde gelacht, gesungen und viel Zeit miteinander verbracht. Der Ausflug bot eine schöne Gelegenheit, sich zum Abschluss der gemeinsamen Schulzeit noch einmal von einer anderen Seite kennenzulernen und gemeinsam Erinnerungen zu sammeln.
Ein herzlicher Dank gilt den Klassenlehrerinnen Frau Jasperneite und Frau Yilmaz für die Planung und Begleitung dieses besonderen Abschlussausflugs.
Ein Tag voller Adrenalin, Wasserspaß und guter Laune – ein Abschluss, den wir sicher nicht so schnell vergessen werden.
Von: Irem Bal, Joelina Verlsteffen und Sophie Pieper
Auftrag zu demokratischer Partizipation
Feierliche Verabschiedung des Abiturjahrgangs 2026
„KI wird die Arbeitsbedingungen zukünftiger Generationen verändern.“ Arbeitsplätze könnten „unwiderruflich durch sie ersetzt werden“. Mit diesen Worten skizzierte Schulleiter Oliver Dudek eine eher ernüchternde Zukunftsprognose. Eine Absage an die Perspektiven junger Menschen? Mitnichten.
Dudek stellte dem die Philosophie Jean-Paul Sartres gegenüber, der 1946 formulierte, der Mensch sei zur Freiheit verurteilt und könne sich seiner Verantwortung nicht entziehen. Dieses Bewusstsein verpflichte auch die Abiturientinnen und Abiturienten – insbesondere im Hinblick auf demokratische Teilhabe. Das Abitur sei daher weit mehr als ein Schulabschluss.
An der Gesamtschule Aspe haben die jungen Menschen gelernt, Quellen kritisch zu prüfen, Argumente zu hinterfragen und eigene Positionen fundiert zu vertreten. Dies sei nicht nur eine Fähigkeit, sondern ein gesellschaftlicher Auftrag – gerade in Zeiten von Desinformation und verkürzten Wahrheiten.
Darüber hinaus steht die Gesamtschule Aspe für Durchlässigkeit, Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit und versteht sich damit als Ort gelebter demokratischer Werte innerhalb der nordrhein-westfälischen Schullandschaft.
Achtzehn Abiturientinnen und Abiturienten des Jahrgangs 2026 kamen mit einer Realschul-, zehn sogar mit einer Hauptschulempfehlung an die Schule. 28 junge Menschen, deren Entwicklung die pädagogische Arbeit der Schule ebenso widerspiegelt wie ihre eigene Leistungsbereitschaft und Ausdauer.
Der Dank des Schulleiters galt am Abend der Zeugnisausgabe allen Lehrkräften der Gesamtschule Aspe, besonders jedoch Annette Voß und Nils Pape, den Jahrgangsstufenleitungen der Q2.
Sichtlich bewegt gratulierte Dudek unter Anwesenheit von Bürgermeister Dirk Tolkemitt insgesamt 55 Absolventinnen und Absolventen zu ihrem Reifezeugnis. 14 von ihnen erreichten einen Abiturschnitt von 1,9 oder besser. Die beste Leistung erzielte Jule Kühler mit der Traumnote 1,1. Für die musikalische Gestaltung sorgte der Schulchor mit „Friend Like Me“ sowie die Abiturientinnen Svantje van Gellekom und Paula Denker, die gemeinsam die Ballade „This Wish“ interpretierten.
Weltrekordversuch in Aspe
Mit einer außergewöhnlichen Staffel-Challenge nehmen neun Zehntklässler der Gesamtschule Aspe den 5000-Meter-Weltrekord ins Visier – und sorgen für Begeisterung.
Der Weltrekord über 5000 Meter besteht seit dem 14. August 2020. Damals lief der Ugander Joshua Cheptegei beim Diamond-League-Meeting in Monaco die 12½ Stadionrunden in beeindruckenden 12:35 Minuten.
Genau diese Marke nahmen sich neun Schüler des zehnten Jahrgangs der Gesamtschule Aspe zum Vorbild. Gemeinsam wollten sie den Weltrekord als Staffel unterbieten. Schulleiter Oliver Dudek kündigte für den Erfolgsfall Pizza für alle Teilnehmenden an. Im Gegenzug verabredete das Team für den Fall des Scheiterns eine kleine süße Aufmerksamkeit.
Die ungewöhnliche Wette sprach sich schnell herum. Am Mittag des 17. Juni füllten Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge die Sportanlage in Aspe. Im Stadion herrschte eine Atmosphäre wie bei einem großen Sportereignis.
Angetrieben vom lautstarken Jubel ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler gingen die Zehntklässler vom ersten Meter an ein hohes Tempo. Kleine Verzögerungen bei den Staffelübergaben machten Kelian und Hamdi aus der Klasse 10e mit starken Sprints wieder wett. Mit zunehmender Renndauer machte sich jedoch die Belastung bemerkbar. Selbst Schulleiter Oliver Dudek übernahm einige hundert Meter der Staffel.
Am Ende stoppte die Uhr nach 5000 Metern bei 12:47 Minuten. Damit verpasste das Team den Weltrekord zwar um zwölf Sekunden, konnte sich aber über Urkunden und einen süßen Trostpreis freuen. Die versprochene Pizza blieb damit zwar aus, die gezeigte Leistung fand in der gesamten Schulgemeinschaft dennoch große Anerkennung.
Ein beachtlicher Erfolg bleibt dennoch: Den deutschen Rekord von Mohamed Abdilaahi aus dem Jahr 2025 (12:53 Minuten) unterboten die Asper Zehntklässler als Staffel deutlich.
Was ist wirklich notwendig?
Band- und Theater-AG begeistern mit Musik, Spielfreude und einer klugen Geschichte über Gier, Glück und das Wesentliche
Am 6. Mai 2026 wurde das Foyer der Realschule zur Bühne: Die Band- und Theater-AGs luden rund 55 Zuschauerinnen und Zuschauer zu einem abwechslungsreichen Abend voller Musik, Theater und Spielfreude ein.
Für einen schwungvollen Einstieg sorgte die Band-AG mit Mitsing-Songs. Mit ausdrucksstarker Stimme wurde das Publikum auf den Abend eingestimmt, bevor die Theater-AG die Bühne übernahm.
Acht Schülerinnen der Klassen 6 bis 8 präsentierten „Das Notwendige oder das Überflüssige“, frei nach Johann Nestroy. Im Mittelpunkt steht Faden, ein armer Seilmacher, der einer reichen Gräfin hilft und dafür einen besonderen Wunsch erfüllt bekommt: Er darf sich etwas wünschen – allerdings nur etwas, das wirklich notwendig ist.
Aus dieser einfachen Idee entwickelte die Theater-AG eine unterhaltsame und zugleich nachdenkliche Geschichte über Gier, Klugheit und die Frage, was im Leben wirklich zählt. Die beiden Töchter „von Brauchengeld“ zeigten eindrucksvoll die Schattenseiten materieller Gier, während Ms. Wathfield und Fadens Freundin Strick für Klugheit und das Einstehen für das Gute standen.
Die jungen Schauspielerinnen verliehen der Inszenierung eine ganz eigene Note. Fast alle ursprünglich männlichen Rollen wurden von den Schülerinnen übernommen. Viele szenische Ideen entwickelten die Kinder selbst – und genau das machte die Aufführung so lebendig und eigenständig. Für Regie, Kostüme und Musik sorgte die betreuende Lehrerin und Theaterpädagogin Yvonne Linke.
Das Publikum dankte den jungen Darstellerinnen mit viel Applaus. Auch aus Kollegium und Elternschaft gab es begeisterte Rückmeldungen. Gelobt wurden die große Textsicherheit, passende Kostüme, eine beeindruckend synchrone Tanzeinlage und das sichere, deutliche Spiel. Besonders überzeugte die Selbstständigkeit der Schülerinnen, die sogar den Umbau des Bühnenbilds souverän übernahmen. Die Aufführung unterhielt nicht nur, sondern regte zugleich dazu an, über Moral und die wirklich wichtigen Dinge im Leben nachzudenken.
Hinter dem gelungenen Abend steckte viel Engagement. Eine fünfstündige Intensivprobe am Wochenende und eine zusätzliche Generalprobe außerhalb der regulären Schulzeit bereiteten die Schülerinnen auf ihren Auftritt vor. Dafür kamen sie gemeinsam mit ihrer Theaterpädagogin freiwillig in die Schule.
Zum Gelingen des Abends trugen zahlreiche Helferinnen und Helfer bei. Unterstützt wurde das Team unter anderem beim Getränkeverkauf, Bühnenaufbau, bei Licht- und Videotechnik sowie beim Bühnenbau. Auch die Realschule stellte das Foyer und die Bühnenpodeste zur Verfügung.
Am Ende blieb vor allem eines: ein kurzweiliger, fröhlicher und zugleich zum Nachdenken anregender Abend – und die Erkenntnis, dass manchmal gerade die einfachen Fragen die wichtigsten sind: Was ist im Leben wirklich notwendig?