Beruf mit Perspektive: „dm“ zu Gast an der Gesamtschule Aspe
Schülerinnen und Schüler erhalten Einblicke in die Ausbildung zur Drogistin und zum Drogisten
Katja Naumann und Camille Balk üben ihren Beruf mit großer Leidenschaft aus. Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge neun und zehn der Gesamtschule Aspe erhielten die Gelegenheit, sich aus erster Hand über den dreijährigen Ausbildungsberuf der Drogistin beziehungsweise des Drogisten zu informieren. In einer Informationsveranstaltung kamen sie mit den beiden Mitarbeiterinnen der ‚dm‘-Filiale im Hoffmannspark ins Gespräch.
Katja Naumann, Filialverantwortliche der Salzufler Dependance, schätzt besonders die Flexibilität ihrer Arbeitszeiten. Diese ermögliche es ihr, vormittags ausgedehnte Spaziergänge mit ihren beiden Hunden zu unternehmen. Sie bezeichnet sich selbst als „Spätschicht-Mensch“.
Auch für Camille Balk überwiegen die Vorteile ihres Berufs deutlich. Vor allem die Abwechslung im Arbeitsalltag sei für sie ein entscheidender Pluspunkt: Kein Tag gleiche dem anderen.
Die Ausbildung zur Drogistin beziehungsweise zum Drogisten ähnele zwar der klassischen Einzelhandelsausbildung, gehe jedoch inhaltlich deutlich darüber hinaus, erläuterte Balk. Ein besonders anspruchsvoller Teil der Ausbildung sei die sogenannte Drogenkunde. Dabei gehe es um die Kenntnisse arzneilich wirksamer Naturstoffe aus Pflanzen, Tieren und Pilzen, die im Rahmen der pharmazeutischen Warenkunde vermittelt würden.
Als Nachteil wurde der Standort des zuständigen Berufskollegs genannt, das sich in Dortmund befindet. Positiv sei jedoch, dass das Karlsruher Unternehmen sämtliche Reise- und Unterbringungskosten für seine Auszubildenden übernehme.
Das große Interesse der Gesamtschülerinnen und -schüler führte bereits zur Planung einer zweiten Informationsveranstaltung. Diese soll sich inhaltlich mit den Möglichkeiten eines dualen Studiums bei ‚dm‘ befassen.